Echte Damaststahlmesser
Damaststahlmesser
Im âwilden Damastâ werden ĂŒber 300 Lagen eines zĂ€hen und elastischen und eines harten Stahls in einem bis zu 2 Tage dauernden Prozess manuell zu einer Klinge von höchster Perfektion und optischem Genuss geschmiedet.
Kochmesser Damast
1.762,00 €THE KNIFE. DAMASTSTAHL RĂUCHEREICHE
2.969,00 €Brotmesser Damast
6.084,00 €Santoku Damast
2.329,00 €Chai Dao Damast
2.402,00 €Kochmesser Chinaform Damast
2.400,00 €Spickmesser Damast
934,00 €Schinkenmesser Damast
1.533,00 €Fleischgabel Damast
1.542,00 €DAMASTSTAHLMESSER
Nach weiteren 50 manuellen ArbeitsgĂ€ngen wird daraus ein von Hand geschmiedetes Damaststahl-Unikat. Die Messer sind selbstverstĂ€ndlich nicht spĂŒlmaschinenfest und nicht rostfrei. Als Griffmaterial der Damastmesser der Serie Alpha dient extrem hartes, bis zu 1.500 Jahre altes WĂŒsten-Eisenholz. Der Griff der Damast-Version von THE KNIFE. ist aus Grenadill-Holz.
Ein aus Damaststahl geschmiedetes Messer sein eigen zu nennen, ist wohl der Wunsch manch eines Messerliebhabers. Ăber die reine FunktionalitĂ€t hinaus ist es vor allem die faszinierende Optik und die Handwerkskunst des Schmieds, die dieses Material so begehrlich machen.
Woher stammt der Name, woher der Mythos des Damaststahls?
Der Ursprung des Wortes âDamastâ ist in der Hauptstadt Syriens zu finden. Ăber Damaskus wurde bis ins 18. Jahrhundert ein Stahl aus dem indisch-persischen Raum nach Europa importiert. Charakteristisches Kennzeichen dieses Stahls war eine Musterung. Wie genau dieser Stahl produziert wurde, ist jedoch nicht genau ĂŒberliefert (Quelle: Wikipedia).
Einen Stahl von homogener gleichbleibender GĂŒte herzustellen erfordert auch heute noch, im Zeitalter der Post-Industrialisierung, ein hohes MaĂ an Erfahrung und Prozesssicherheit in der Produktion. Und so kann man sich ausmalen, dass die Schwierigkeiten vor der Industrialisierung â im Mittelalter und im Altertum â ungleich gröĂer waren. Denn neben der GĂŒte des Stahls machten vor allem das Geschick und die Erfahrung des Schmieds ein gutes Messer aus. Da versteht es sich von selbst, dass die QualitĂ€t von Schmied zu Schmied, von Messer zu Messer schwankte.
Der Klingenstahl von Messern muss nicht nur homogen und von gleichbleibender GĂŒte sein. Er muss darĂŒber hinaus zum Teil widersprĂŒchlichen Anforderungen genĂŒgen. Daher ist es entscheidend, zwischen den verschiedenen Anforderungen abzuwĂ€gen und ein Optimum sicher zu stellen. Einerseits soll der Messerstahl hart sein, aber nicht zu hart, da ansonsten die Gefahr besteht, dass die Klinge bei hoher Beanspruchung bricht. Andererseits aber soll der Messerstahl auch nicht zu weich sein, da durch laufende Abnutzung das Messer im Gebrauch zu schnell an SchĂ€rfe verlieren wĂŒrde.
Es kam also darauf an, die Eigenschaften zu kombinieren. Denn ein Stahl, der alle Anforderungen gleichzeitig erfĂŒllte, konnte in gleichbleibender QualitĂ€t nicht produziert werden. Und so kombinierte man einen harten Stahl, der AnfangsschĂ€rfe und Schneidhaltigkeit verspricht, mit einem zĂ€hen Stahl, der dem Messer die notwendige FlexibilitĂ€t und Bruchsicherheit gibt. Dabei kam es darauf an, den harten Stahl dort zu positionieren, wo beim fertigen Messer die Wate/Schneide zu liegen kommt.
FĂŒr den Alltagsgebrauch sollte die HĂ€rte des Stahls, der die Schneide/Wate ausbildet, nicht zu hoch sein. Damastmesser von GĂDE haben eine Schneide die hart und schneidhaltig ist, die aber nicht zu hart ist, so dass sie sich leicht nachschĂ€rfen lĂ€sst.
Am Anfang eines Damastmessers steht ein Paket aus mehreren Schichten unterschiedlich harter StĂ€hle (meist zwei oder drei). Das Paket wird in der Esse erhitzt, feuerverschweiĂt und anschlieĂend lĂ€ngs oder quer getrennt, aufeinandergelegt und wieder feuerverschweiĂt. Dies geschieht so oft, bis die gewĂŒnschte Anzahl an Stahlschichten erreicht ist. Dabei muss der Schmied darauf achten, dass eine bestimmte Temperatur nicht ĂŒberschritten wird. Denn sonst wĂŒrde der Kohlenstoff im Stahl verbrennen. Was folgt, ist handwerkliches Geschick des Schmieds mit Hammer und Amboss.
Durch ein Verdrehen des Stahl-Pakets beim Falten und Schmieden können verschiedene Muster auf der OberflĂ€che erzielt werden. Den optischen Reiz erhalten die Messer schlieĂlich in einem SĂ€urebad. Dort werden die unterschiedlichen Schichten und FlieĂlinien zu einer dekorativen Musterung herausarbeitet.
Damastmesser von GĂDE â eine Augenweide. Fast zu schön, um damit zu arbeiten.









